Von Marina di Campo nach Capoliveri

Capoliveri im Süden der Insel Elba

Den einzigen Flughafen der Insel und eine sehr schöne Strandpromenade bietet der Ort Marina di Campo, mit Sitz der Gemeinde Campo nell'Elba. Hierzu gehören viele kleine Siedlungen an der Küste (Fetovaia, Seccheto und Cavoli) und im Inland (San Piero und Sant'Ilario).

Das Aquarium Marina 2, in der Nähe der Straße nach Lacona, beherbergt viele mediterrane Fischarten und verschiede Haifische. Die beiden Dörfer San Piero und Sant'Ilario sind auch einen Besuch wert.

In San Piero errichtete die Familie Appiani eine Festung neben der sich heute die kleine San Nicolo Kirche, mit ihren Fresken aus dem 14. Jahrhundert befindet. Sant'Ilario wurde auf einem Hügel errichtet und die barocke Fassade der Pfarrkirche hebt sich vom zentral liegenden Dorfplatz ab.

Fährt man Richtung Osten erreicht man den Ort Lacona mit der gleichnamigen Bucht. Den steinigen Strand von Fonza erreicht man über eine kleine Straße die rechts von der Hauptstraße nach Lacona führt. Man erreicht ihn am besten vom Meer aus, denn er liegt eingeschlossen in einer kleinen verwilderten Bucht. In Richtung Osten, bis hin zum schönen Dorf Capoliveri, gibt es den Strand von Lacona und Golfo Stella und hinter dem Kap von Fonza die seitlich von Felsen umgebene Bucht von Laconella. Sie hat einen Sandstrand der seicht ins Meer geht. Lacona lebte früher von der Landwirtschaft und heute vom Tourismus. Der an der Südseite liegende 1200 Meter lange Sandstrand ist der zweitlängste der Insel.
Er ist sehr für Familien mit Kindern geeignet die dort gefahrenlos spielen können. In der Nähe gibt es verschiedene Campingplätze.

Etwas weiter südlich auf der Halbinsel, die die Bucht von Golfo Stella umschließt, liegt der Strand von Casa Canata oder Stella Mare, der auch von Nudisten besucht wird.

Im weiteren Verlauf der Küste folgende noch folgende Strände: Margidore (ein feiner, 400 Meter langer Kiesstrand), Capo Pini (kleiner Strand am Fuße steiler Felsen) und Acquarilli (ein vom Meer aus oder über einen steilen Pfad zu erreichender verwilderter Kieselstrand). Die beiden weiteren Kieselstrände Felcaio und Norsi werden von einem natürlichen Riff in zwei Buchten geteilt.

Im natürlichen Verlauf der Bucht des Golfo Stella geht es weiter in Richtung Süden nach Capoliveri. Der nächste, sehr gut besuchte Strand ist Lido di Capoliveri (ein langer Sandstrand), gefolgt von den kleinen Stränden Calanchiole, Zuccale und Barbarca. Das für sein Eisenerzbergwerk bekannte Bergdorf des Monte Calamita Capoliveri liegt ganz in der Nähe. In seinen engen Straßen befinden sich diverse Lokale, Restaurants, nächtliche Treffs, sowie Geschäfte und man kann Bergwerke und die Wallfahrtskirche von “Madonna delle Grazie“ aus dem 16. Jahrhundert besichtigen. Die felsigen Grotten des Strandes von “Madonna delle Grazie" dienten den Mönchen der Insel von Montecristo ursprünglich als Zufluchtsort. Im Süden von Capoliveri findet man mit Peducelli und Morcone noch weitere Strände mit Sand bzw. mit Sand und Kies, gefolgt von der Bucht von Pareti, die durch ihre Wettkämpfe um den Weltrekord im Tauchen ohne Sauerstoffgerät von Mayol und Pellizzari berühmt geworden ist.

Im weiteren Verlauf der Küste bis hin nach Porto Azzurro findet man die Bucht “der Verliebten“ Innamorata und weitere Strände.